Eingebettet in die Hügel des Vorharzes liegen die Mansfelder Seen, das blaue Auge der Region. 17 Kilometer westlich von Halle (Saale) befinden sich der Süße See, der Bindersee (auch ,,Rollsdorfer“ genannt) und der Kernersee mit Betriebssitz.
Diese 3 Seen und ein Teilabschnitt der Wipper zwischen Osmarsleben bis zur Mündung in die Saale bei Bernburg sind ein Standbein des einzigartigen Seenbetriebes des Landkreises Mansfeld-Südharz.
Mit dem Kauf des Betriebes am 01. Juli 2002 von der Karpfen- und Forellenzucht GbR G. und H. Krause erfolgte der kontinuierliche Umbau und die Umstrukturierung des Firmenprofils.
Am 20.Juni 2008 wurde mit der feierlichen Einweihung der gläsernen (transparenten) Fischverarbeitungshalle am Kernersee ein weiterer Anziehungspunkt am Fuße des Harzes geschaffen.
Die neue Mehrzweckhalle ist die Grundlage für den Aufbau des Außendienstes und den damit gegebenen Party- und Lieferservice.
Im Betrieb können interessierte Gruppen Führungen auf dem Fischereihof und Fachvorträge über das sehr alte Fischerbrauchtum unserer Vorfahren buchen.
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Der Spiegelkarpfen ist der Brotfisch und somit die Nummer 1 im Betrieb.
Es folgen Aal, Zander, Forelle, Lachsforelle, Saibling, Stör, Wels, Marmorkarpfen, Silberkarpfen, Graskarpfen, Flussbarsch und Hecht.
Die Arten Schlei, Brasse, Güster, Plötze, Rotfeder, Döbel, Uklei, Karausche, Giebel, Kaulbarsch und Stichling sind von geringen wirtschaftlicher Bedeutung.
In der Wipper schwimmen Bachforelle, Äsche, Hasel, Quappe, Barbe, Rapfen, Schmerle und Elritzen, was den Sportangler mehr oder weniger interessiert.
Exoten, die durch fehlende Fachkompetenz einzelner Mitmenschen, in den Seen ausgesetzt werden:
Farbkarpfen (Koi), Sonnenbarsch, Goldfisch, Blaubandbärbling und Gelbwangenschildkröte.
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Saisonbedingt werden über 90 % der Fische lebend angeboten, und frisch geschlachtet. Im Betrieb werden im Jahr vor allem große Spiegelkarpfen produziert und vermarktet.
Ein besonderes Premium-Produkt ist das rotfleischige Karpfenfilet, was rechtzeitig im voraus bestellt werden muss.
Hierfür werden 3-4 jährige Spiegelkarpfen in einem See ausgewildert. Ohne Zufütterung ernähren sich diese Fische über mehrere Jahre nur mit Naturnahrung die der See hervor bringt. Die langsame Ernährungsdauer, die natürliche Ernährungsweise und die entsprechende Fischgröße, Stückgewichte von 4 bis 9 kg, sind die Voraussetzung für diese Delikatesse.
Der größte Teil der Forellen, Lachsforellen und Saiblinge muss zugekauft werden, da die flachen Seen über die Sommermonate zu warm werden.
Marmor- und Silberkarpfen werden teilverarbeitet an andere Betriebe verkauft. Aal und Zander sind weitere Standbeine des Betriebes, und liefern etwa 90 % des Umsatzes aus der Seenfischerei, wobei der Zander, bedingt durch seine Biologie, großen Bestandsschwankungen unterliegt.
Andere einheimische Fischarten spielen zur Zeit noch eine untergeordnete Rolle.
Seefisch kaufen wir in gefrosteter Form rund, küchenfertig oder als Filet und verarbeiten ihn zur Delikatesse.
Hauseigene Rezepturen, der hohe Qualifizierungsgrad und das Geschick der Mitarbeiter garantieren die Einmaligkeit der Veredlungskunst.
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